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STUDIUM IN ÖSTERREICH

Weiterführende akademische Bildungseinrichtungen in Österreich


In Österreich gibt es zur Zeit 16 staatliche Universitäten, sechs staatliche Kunstakademien, 21 Fachhochschulen, 13 Privatuniversitäten, 14 Pädagogische Hochschulen(davon sind neun staatlich und fünf privat). Die Fachhochschulen bieten ihren Studenten berufsorientierte höhere Bildung, was in deren Curricula zum Ausdruck kommt: Sie enthalten obligatorische berufsbezogene Trainingseinheiten oder arbeitsplatzbezogene Praktika. Bei der Suche nach der geeigneten Universität, können Sie hier in das leere Feld das akademische Fach eingeben und es folgt eine Aufzählung der Bildungseinrichtungen.

In den letzten Jahren wurde an den österreichischen Universitäten das dreistufige System von Abschlüssen (Bachelor, Master und Doktor) entsprechend dem Bologna-Prozess eingeführt. In einigen Fächern und an einigen Universitäten existiert noch das alte, zweistufige Prüfungssystem (zum Beispiel im Fach Medizin). Die traditionellen Diplom-Programme schließen mit dem akademischen Titel Magistra oder Magister ab, in den Ingenieursstudiengängen mit dem akademischen Titel Diplomingenieur(Dauer 4-6 Jahre).

 

Zulassungsvorraussetzungen


Zum Studium an einer österreichischen Bildungseinrichtung werden benötigt:


a) Ein formelle Antrag muss direkt an die Universität Ihrer Wahl

    geschickt werden. Der Antrag mit allen notwendigen Unterlagen

    muss fristgerecht eingehen.


    Allgemeine

    Bewerbungsfristen: 1. September für das Wintersemester

                       und 1. Februar für das Sommersemester.


    Zusätzliche

    Bewerbungsfristen:30.November für das Wintersemester

                          und 30.April für das Sommersemester.


    In einigen Fällen ist der Antrag im Internet erhältlich, in anderen

    Fällen wird er mit der Post an die Heimatdresse geschickt.


b) Allgemeine Hochschulreife:

    Für das Erststudium (Bachelor) ist das Schulabgangszeugnis der

    Sekundarstufe II (Reifezeugnis, Apoliterion) notwendig. Für einige

    Studiengänge mit großer Nachfragewerden die Studenten aufgrund

    des Notendurchschnitts ihres Reifezeugnisses eingestuft.

 

    Studenten aus der EU können ihren Notendurchschnitt mittels des

     Europäischen Notenumrechners in das österreichische

     Bewertungssystem umrechnen.


c) Für einige Fachrichtungen (Medizin, Zahnmedizin, Psychologie etc.)

    ist die Zahl der Studienplätze beschränkt. Aus diesem Grund zählt

    an einigen Universitäten als weiteres Kriterium eine

   Aufnahmeprüfung.DieFrist für den Antrag zur Aufnahmeprüfung

    kann bis zu sechs Monaten vor Beginn des Semesters liegen.

    Ausführliche Informationendazu sind an den entsprechenden

    Universitäten erhältlich.

 

d) Nachweis der Staatsangehörigkeit in Verbindung mit einem

    amtlichen Personalausweis mit Foto oder einem gültigen Reisepass.


e) Nachweis der Beherrschung der deutschen Sprache (für  

   Studienfächer, deren Unterrichtssprache Deutsch ist.)


f) Spezielle Anforderungen für einige Abschlüsse: Falls die

    Kandidaten einige Fächer in der Sekundarstufenicht ausreichend

    abgedeckt haben, müssen sie vor der Zulassung zusätzliche

    Aufnahmeprüfungen absolvieren.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage  

    des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.

 

Lehrsprache


Die Lehrsprache an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen ist vorrangigDeutsch. Für die Zulassung müssen ausreichende Deutschkenntnisse nachgewiesen werden. An einigen Universitäten ist das erforderliche Niveau B2, an anderen C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Verschiedene Zeugnisse werden anerkannt, wie das Österreichische Sprachdiplom Deutsch, Österreichs amtlich anerkannte Sprachprüfung für Deutsch als Fremdsprache.


An vielen Universitäten werden für die neuen Studenten Vorstudienlehrgänge(Deutschkurse) des Österreichischen Austauschdienstes, der sich in Wien, Graz und Leoben befindet, angeboten. Zusätzliche Sprachkurse werden vom Campus Austria, der Vereinigung der österreichischen Sprachschulen, durchgeführt.

Die österreichischen Universitäten und Fachhochschulen bieten auch fremdsprachige Studiengänge oder gemeinsame und doppelsprachige Studienprogramme. Diese internationale Studiengänge werden hauptsächlich auf Englisch angeboten.


Studiengebühren und Lebenshaltungskosten


Studenten aus EU-Ländern, die die Mindestdauer ihres Studiums plus zwei Semester nicht überschritten haben, bezahlen an den staatlichen Hochschulen und den Kunstakademien keine Studiengebühren. Die Fachhochschulen dürfen Studiengebühren erheben. Der Beitrag für das Studentenwerk (ÖH-Beitrag) beträgt pro Semester € 16.50 und ist für alle Studenten obligatorisch.

Dies ist eine Schätzung der monatlichen Lebenshaltungskosten und dient nur als Richtlinie:

Unterkunft (im Studentenwohnheim, inkl. Heizung und Strom) € 310

Verpflegung                                                                        € 220

Ausgaben für Studienutensilien und persönliche Bedürfnisse  € 270

Insgesamt monatlich                                                            € 800

 

Unterkunft


Der Österreichische Austauschdienst(OeAD) bietet preisgünstige Unterkünfte für Studenten. Auf folgenden Webseitens findet man weitere Informationen: http://www.jobwohnen.at/?id=198


Jugendherbergenhttp://www.oejhv.at/index.php?id=28&L=1

 

Die STUWO Gemeinnützige Studentenwohnbau Aktiengesellschaft http://www.stuwo.at/en/

 

Österreichische JungArbeiterBewegung http://www.oejab.at/

 

Jobs in Österreich


Für Studenten aus EU-Ländern gibt es keine Arbeitsbeschränkungen, solange die steuerlichen Vorschriften eingehalten und die Sozialversicherungsbeiträge entrichtet werden.

Stipendien und Forschungsförderungen

Eine Anzahl von allgemeinen Stipendien und Forschungsförderungen werden an internationale Studenten vergeben.

 

Zusätzliche nützliche Links


Deutsch lernen in Österreich  http://www.oesterreichinstitut.at/deutschlernen0.html